Linux verdrängt Windows aus den Rechenzentren

Dass die Beliebtheit von Linux als Serverbetriebssystem stark steigt, ist wahrlich kein Geheimnis. Konkret wächst Linux im Serverumfeld rapide – auf Kosten von Windows, wie die Linux Foundation in einer aktuellen Studie feststellt. Wer zu Linux migriert, wechselt demnach in 37% der Fälle von Windows auf das freie Betriebssystem.

Es überrascht in diesem Zusamenhang auch nicht, dass 76% der Unternehmen planen, in den nächsten 12 Monaten weitere Linux-Server in Betrieb zu nehmen, während im gleichen Zeitraum nur 41% beabsichtigen, zusätzliche Windows Server aufzubauen. Auf die kommenden 5 Jahre gesehen wird der Anteil neuer Linux-Server demnach um 79,4% steigen, während die Zuwachsrate von Windows auf 21% sinken wird.

Auch der momentane Bestand an Windows-Servern wird in den kommenden 12 Monaten abnehmen: 44% der Unternehmen gaben an, den Bestand an Servern mit diesem Betriebssystem beizubehalten oder sogar zu reduzieren.

Die Gründe für den Einsatz von Linux statt Windows sind (ebenfalls nicht überraschend) die Kosten. Offensichtlich spielen aber auch Sicherheitserwägungen und technische Überlegenheit eine Rolle bei den Entscheidungen pro Linux.

Alle Details zur Studie hier: http://www.linuxfoundation.org/node/6792

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